Von einer privaten Terrasse geht der Blick auf die Bucht der madeirensischen Hauptstadt, am Horizont die Madeira vorgelagerten Inseln Desertas. Hundertzwanzig Tausend Euro für eine Wohnung (nahe dem Reids Hotel) in der zweit teuersten Zone von Funchal, das ist nicht zuviel.
Vier stilvolle Häuschen mit individueller Terrasse, ein großer Garten mit kleinem Swimming-Pool. Der Ausblick aufs Meer und in die Bergwelt begeistert die Gäste.
In Alt-Funchal haben Restaurants als „Gartenlokale“ Straßen und Gehwege besetzt. Putzige Häuschen säumen den Wegesrand, und die schmalen Gassen können im Nu zum heißen Pflaster werden. Die Zone am Ostrand Funchals hat Atmosphäre, hier findet jeder, was er braucht: der Gourmet sein Menü, der Flaneur die Promenade, der Kunstliebhaber ein exquisites Museum und der Junkie seinen Schuss.
Arco de Calheta is a lovely spot in the south west of Madeira. With its steadily increasing English and other „races“ community the village has become cosmopolitan.
The new building there has everything you want.
Ferien auf dem Land sind für gestresste Städter äußerst erholsam. Ferienangebote auf dem Lande bringen zusätzlich Umsatz in verarmte Gebiete. Wer es schafft, das verfallene Geburtshaus der Großmutter ansprechend zu restaurieren, empfängt bald entzückte Gäste, die das Portemonnaie des Gastgebers, aber auch des Lebensmittelhändlers sowie der Bar auf der Ecke füllen. Die EU unterstützt europaweit den ländlichen Tourismus, wohl wissend, dass er verödende Landstriche beleben kann. Da nimmt es wunder, daß auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, die als „höchst unterentwickelte Zone Europas“ jahrzehntelang Millionen und Abermillionen D-Mark und Euro an Subventionen aus Brüssel schluckte, in einer drastischen Kampagne der aufkeimende ländliche Tourismus empfindlich dezimiert wird.
Unter einer hoch aufgeschossenen Palme dämmert ein altes Haus einsam im Glanz der Nachmittagssonne. Auf den angrenzenden Wiesen weiden Ziegen und Kühe. Ganz in der Nähe bauen freundliche Nachbarn Gemüse, Wein, Bananen oder Zuckerrohr an. Levada-Wasser sprudelt eine Rinne hinab. Im Hinterland steigen grüne Hänge zum blauen Himmel empor. Unterhalb der Steilküste wogt der gewaltige Ozean mit weissen Schaumkronen. Umrisse eines majestätischen Kreuzfahrtschiffes mit Kurs auf Madeira zeichnen sich in weiter Ferne ab. An solch einem Fleck zu wohnen, wäre wohl für jeden gestressten Bewohner des Ballungsraums Deutschland ein Traum.