Die Maschinen in der Zuckerrohrfabrik von Calheta arbeiten rund um die Uhr. Es sind alte Maschinen aus dem Birmingham des 19. Jahrhunderts. Sie pressen aus den Stöcken den Saft heraus, der destilliert zu hochprozentigem Rum wird.
Früher stand der Späher auf einem Berg oberhalb von Caniçal, dem Walfängerort. Sobald er seine Rakete abgeschossen hatte, stürmten Boote aus der Bucht hinaus aufs Meer, den gesichteten Wal zu töten. Seit einiger Zeit lauert wieder ein Späher hoch oben auf dem Berg. Mit modernem Equipment versehen: Ferngläser, die die Weite des Meeres entdecken; und anstelle der Feuerwerkskörper ein Anruf über Handy: „Ein Pottwal, so scheint es, bei 278!“ Für die Späherin Claudia Gomes noch unsichtbar geht die „Ribeira Brava“ auf Kurs, dreht voll auf. Eine Harpune hat der Kapitän nicht in Anschlag.
Die „Freira da Madeira“, der Madeira-Sturmvogel, ist seit langem vom Aussterben bedroht. Die NATO bereitet der Seevogel-Population auf der Atlantik-Insel nun ein neues, großes Problem: Sie will ein Radar mitten im Brutgebiet der seltenen Vogelart errichten.

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